Rechtsanwältin und Expertin für nachhaltige Unternehmensstrategien

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Studie Leistungs-orientierte Vergütung

80 Prozent der Unternehmen, die ein leistungsorientiertes Vergütungssystem (LoV) eingeführt haben, sind zufrieden mit den Ergebnissen. Sie stellen eine höhere Mitarbeitermotivation, eine erhöhte Identifikation mit den Unternehmenszielen und eine gesteigerte Produktivität fest.


Dies ergab eine Umfrage in 2011 der FH Köln mit der Beratungsfirma Milz & Komp unter knapp 500 mittelständischen Unternehmen.  Von den teilnehmenden Unternehmen hatten 68 Prozent bereits ein LoV eingeführt; 23 Prozent planten dies. 

Als Stolpersteine bei der leistungsorientierten Vergütung  wurden in erster Linie intransparente Mess- und Bewertungskriterien, eine unzureichende Information und Schulung der Mitarbeiter im Vorfeld sowie ein unverhältnismäßig hoher administrativer Aufwand identifiziert.

Die Unzufriedenheit der Mitarbeiter mit dem LoV war umso höher desto mehr "weiche" Kriterien (etwa Sozialkompetenzen) statt klassischer Erfolgsgrößen (Umsatz etc.) verwendet wurden. Die erfolgreichen unter den befragten Unternehmen verwendeten ausschließlich harte oder gleichmäßig harte und weiche Kriterien.

Schließlich kann ein LoV sogar kontraproduktiv wirken, wenn der variable Anteil am Einkommen unter 10 Prozent ("eine Handvoll Euro") liegt. So belief sich laut Umfrage bei den erfolgreichen Unternehmen der variable Anteil zwischen 10 und 25 Prozent, im Vertrieb auch höher.